Dirigentenchronik


    • seit 2017      Julien Meisenzahl
    • 2016             Sergej Saika
    • 2006 - 2015  Heidi Maier
    • 2004 - 2006  Matthias Beno
    • 1999 - 2004  Stefan Tarkövi
    • 1997 - 1999  Markus Friess
    • 1991 - 1996  Werner Traub
    • 1979 - 1991  Georg Müller
    • 1963 - 1979  Franz Tomschi
    • 1920 - 1963  Albert Gölz
  

 

 

Heidi Maier

Heidi Maier begann ihr Hornstudium am Meistersinger-Konservatorium Nürnberg bei Michael Lösch. Sie wechselte an die Musikhochschule München in die Klasse von Prof. Wolfgang Gaag und absolvierte anschließend Aufbaustudien bei Wolfgang Wipfler (Stuttgart) und Prof. Eric Terwilliger (München). Sie studierte Blasorchesterleitung bei Prof. Maurice Hamers an der Musikhochschule Augsburg-Nürnberg und vervollständigte ihr Können durch ein Studium bei Alex Schillings (Niederlande).

Als Orchestermusikerin spielte die Hornistin bei den Nürnberger und den Hofer Symphonikern. Es folgten Engagements bei den Münchner Symphonikern und dem Philharmonischen Orchester Zwickau. Anschließend war sie als Substitut beim Stuttgarter Musical „Tanz der Vampire“ tätig.

Im Ensemblespiel wurde Heidi Maier beim Jan-Koetsier-Wettbewerb 1995 (Kategorie Hornquartett) mit einem Förderpreis und beim Wettbewerb der Nürnberger Nachrichten 2005 (Kategorie Blechbläserquintett) mit einem 2. Preis ausgezeichnet. Sie war Stipendiatin der „Villa Musica“ (Kammermusikstiftung des Landes Rheinland-Pfalz) und der Yehudi-Menuhin-Förderung „Live Music Now“. Gerne konzertiert sie in kammermusikalischer Besetzung mit dem „Trio Variabile“ mit Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier.

Heidi Maier engagiert sich für junge Hornisten an den Musikschulen Korntal-Münchingen und Ditzingen. Ihre Schüler spielen in örtlichen Ensembles, nehmen bis auf Bundesebene erfolgreich beim Wettbewerb Jugend musiziert teil, spielen in Auswahlorchestern, machen Musikabitur und studieren  Musik. Im Sinne eines lebenslangen Lernens  unterrichtet sie auch Erwachsene und wirkt als Dozentin bei Fortbildungen.

Heidi Maier dirigiert seit dem Jahr 2006 die Jugend- und die Stammkapelle des Musikvereins Bissingen/Teck und seit dem Jahr 2010 den Musikverein Kleinglattbach.

Zusammen mit Daniela Schwäble entwickelten sie die Jugendkonzerte in Bissingen zu einer Veranstaltung, bei der die gesamte Jugendarbeit des Musikvereins präsentiert wird. So konnten seither thematisch gestaltetete Konzerte wie das Burgfest (2010), die Weltreise (2011) und die Dschungelexpedition (2013) präsentiert werden,  bei denen Blockflöten, Musikalische Früherziehung und Jugendkapelle beteiligt sind.  Es entstehen szenisch inszenierte Events, bei denen sich Musik, Rhythmik, Gesang, Text und Bühnenbild zu einem runden Ganzen zusammen fügen.

Die ebenso harmonische wie erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Stammkapelle Bissingen zeigt sich bei ausgezeicheneten Ergebnissen bei Wertungsspielen und Wettbewerben. Ein besonderes Anliegen sind der Dirigentin neue Konzepte zur Gestaltung von Konzerten, so beispielsweise die Aufführung des Requiems op. 70 für Chor und Blasorchester von Rolf Rudin im Jahr 2007 oder das Gemeinschaftskonzert mit dem Posaunenchor Bissingen im Jahr 2009. Thematisch gestaltete Programme wie Filmmusik (2011), Orient (2013) oder Bayern (2014) stärken die Attraktivität der Frühjahrskonzerte.

Heidi Maier ist als Wertungsrichterin im Blasmusikverband Baden-Württemberg tätig. Im Jahr 2009 wurde sie zudem in die CISM-Expertenliste aufgenommen und in der Folge als Jurorin zu Wettbewerben in der Schweiz und in Bayern eingeladen.